Life Settlements:

Ein 6-Milliarden-Dollar-Markt

6 Mrd. Dollar dürfte 2004 das Volumen im amerikanischen Life-Settlement-Bereich betragen. Das ist ein Sekundärmarkt, in dem Anleger Lebenpolicen mit zwei- bis sechsjähriger Restlaufzeit von Versicherten abkaufen. Bei Letzteren handelt es sich um Personen mit krankheitsbedingt verkürzter Lebenserwartung (Viatical Settlement), die sich mit dem Policenverkauf eine bessere medizinische Behandlung finanzieren, oder um Personen bei denen rein altersbedingt das Absicherungsbedürfnis wegfällt (Senoir Life Settlement, z.B. bei Geschäftsaufgabe). Im Unterschied zu britischen „Secondhand-Policen“ handelt es sich um reine Risikoversicherungen ohne Sparteil. Daher ist ihre hohe Rendite völlig unabhängig von der Börsenmarktentwicklung. Sie erfüllen damit in idealer Weise die Voraussetzungen als alternative Anlagen. Angeboten werden sie z.B. von OEK Oehler Treuhand + Allfinanz AG in Illnau und Zürich.

Quelle: Schweizer Versicherung

Wie seriös sind Aspecta, AWD, WNB und Wir-Banken?

Wie schätzen Sie die Seriosität der Finanzanbieter Aspecta, AWD und WNB ein?

•  AWD hat vor einigen Jahren aufgrund der aggressiv agierenden Aussendienstes negative Schlagzeigen geschrieben. Inzwischen hat der an der Frankfurter Börse kotierte Finanzdienstleiser eine hohe Professionalität erreicht. Dies gilt vor allem in Bezug auf Ausbildung und Qualitätssicherung. AWD ist auf den Vertrieb von Anlage- und

Versicherungsprodukten spezialisiert. Sie weist eine breite Palette von Produkten Dritter auf – ist also nicht selber Produkt-Generator.

Was mir nach wie vor missfällt: AWD-Mitarbeiter gehen regelmässig neue potenzielle Kunden via Empfehlung bisheriger Kunden an. Das ist unsymphatisch und wirkt billig.

•  Aspecta hat ebenfalls wie AWD erhebliche Fortschritte gemacht. Sie gehören einem soliden deutsch Konzern.

Die angehenden Berater geniessen aber noch nicht jenen Ausbildungsstandard wie AWD.

•  WND schneidet unter den aufgezählten Allfinanzdienstleistern am schlechtsten ab. Die Produktplatte ist zudem relativ bescheiden.

Das Hauptproblem vieler Aussendienstmitarbeiter: Sie wollen den Kunden vor allem Lebensversicherungen andrehen, weil sie dadurch eine hohe Provision kassieren. Häufig setzen sich die Kunden der Gefahr einer Überversicherung aus. Zudem kommt der vorzeitige Ausstieg aus einem Versicherungsvertrag teurer zu stehen.

•  Ich erwäge meine 3a-Gelder zu Wir-Bank zu transferieren.

Der Zins von 2,75 Prozent ist sehr verlockend.

Gibt es bei der Wir-Bank irgend einen Haken? Wie sicher ist sie?

•  Die Wir-Bank bezahlt tatsächlich einen überdurchschnittlichen hohen Zins – sowohl auf dem normalen Sparkonto wie auch in der Säule 3a. In den vergangenen Jahren haben wir übrigens viele gleichlautende Anfragen erhalten. An meiner Beurteilung ändert sich nichts: Ja, die Wir-Bank ist eine sichere und seriöse Bank.

Auch als genossenschaftliche und schlank organisiertes Institut ist die Wir-Bank (www.wir.ch) Gewinn und Kundengelder massiv erhöhen. Die Bilanzsumme beträgt über zwei Milliarden Franken.

 

 

 

 

 

 

 

 

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